WLAN: Mehr Durchsatz mit Vollduplex-Chips

Gleichzeitiges Senden und Empfangen auf einem Kanal ist der heilige Gral der Hochfrequenztechnik, denn damit lässt sich die Summendatenrate in Funkzellen nahezu verdoppeln und teures Spektrum besser ausnutzen. Der praktische Einsatz liegt zum Greifen nah.

An Vollduplex-Funkbetrieb im selben Frequenzblock arbeiten Forscher schon seit geraumer Zeit: Im Jahr 2011 demonstrierte die Stanford University erstmals schmalbandige Datenübertragung auf 2,4 GHz. Schon zwei Jahre später trieb das SING-Team (Stanford Information Networking Group) die Bandbreite so hoch, dass Vollduplex-WLAN in Reichweite kam. Intel zeigte anno 2015 auf der Fachmesse MWC seine Variante für den 5G-Mobilfunk.

Quelle: WLAN: Mehr Durchsatz mit Vollduplex-Chips | heise online