Studie: Cyberoffensive erhält deutlich mehr staatliche Mittel als Schutzmaßnahmen

Eine Auswertung hat ergeben, dass Deutschland und die USA circa 15-mal mehr Geld in die Cyberoffensive stecken als in die -Defensive. Außerdem sind die Ausgaben wenig transparent.

Die Snowden-Enthüllungen haben die Rüstungsspirale in Sachen Cyberwar angeheizt. In den vergangenen zwei Jahren hat sich in Deutschland und den USA das Verhältnis zwischen staatlichen Investitionen in die Offensiv- gegenüber den Defensivfähigkeiten noch weiter verschoben: Militärische und nachrichtendienstliche Stellen erhalten 15-mal so viel Budget und Personal wie polizeiliche und zivile Stellen. Vor zwei Jahren betrug dieses Verhältnis noch 10 zu 1. Das geht aus einer Auswertung von IT-Sicherheitsexperten vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) hervor, die heise online vorliegt.

Quelle: Studie: Cyberoffensive erhält deutlich mehr staatliche Mittel als Schutzmaßnahmen | heise online