CEO Fraud: Wenn Hacker Chef spielen

Was nach Dummejungenstreich klingt, kann für Unternehmen verheerende Auswirkungen haben. Wir verraten Ihnen die Tricks der Hacker und wie Sie sich vor dieser existenzbedrohenden Betrugsmasche schützen.

CEO Fraud und die kostenintensiven Folgen

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in der Buchhaltung und erhalten plötzlich eine E-Mail von der Privatadresse des CEOs Ihres Unternehmens. Zunächst einmal wirkt das nicht unbedingt verdächtig, Geschäftsführer arbeiten schließlich viel, während sie unterwegs sind. Da kann es durchaus vorkommen, dass nicht jede E-Mail vom Firmen-Account abgeht oder richtig signiert ist. Außerdem kennen Sie Ihren CEO nur vom Namen und hatten bisher noch nicht viel mit ihm zu tun. Eine Aussage über sein Kommunikationsverhalten ist also nur schwer zu treffen. So weit, so unverdächtig. Die E-Mail beinhaltet weiterhin eine Anweisung Ihres Chefs, eine größere Summe Geld auf ein externes Konto im Ausland zu überweisen. Der Grund: Es steht ein Firmenkauf in Asien an. Auch das kommt gelegentlich vor, schließlich arbeiten Sie in der Finanzabteilung und Ihr Unternehmen unterhält eine Niederlassung in Fernost.

Quelle: CEO Fraud: Wenn Hacker Chef spielen | Computerwoche.de