Marktforschung: Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz

Positionsdaten, Kontakte oder Kalendereinträge: 55 Prozent aller Android-Apps auf Google Play greifen auf personenbezogene Daten zu und kollidieren daher mit den kommenden EU-Datenschutzrichtlinien. Bereits im Februar will Google das unnötige Datensammeln von Software einschränken.

Laut dem Softwareunternehmen Safedk könnten wohl etwa 55 Prozent aller Android-Apps, die im App-Marktplatz Google Play angeboten werden, gegen die ab dem 25. Mai in Kraft tretenden neuen Datenschutzrichtlinien der Europäischen Union verstoßen. Viele dieser Programme greifen dabei auf von der EU als privat erachtete Daten von Hostsmartphones zu. Das zeigt der Bericht, der vom Onlinemagazin Venturebeat aufgeabarbeitet wurde. Google selbst wird laut eigenen Aussagen seine Datenschutzrichtlinien für seine Dienste entsprechend anpassen, sodass solche Apps bald nicht mehr angeboten werden dürfen.

Quelle: Marktforschung: Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz | Golem.de