Prognose zur Cybersicherheit 2018: Steigende Cyberrisiken und fehlende Ressourcen

Nach einigen spektakulären Ereignissen im Jahr 2017 dürfte 2018 kaum weniger turbulent werden. Mit weiteren Cyberangriffen mittels Würmern ist ebenso zu rechnen wie mit Ransomware. Das ist ein Problem, denn wie in vielen technischen Sparten herrscht auch in der IT-Sicherheit chronischer Fachkräftemangel, der auch 2018 nicht abnehmen wird.

IT-Sicherheit und Datenschutz werden daher immer wichtiger und können nicht mehr nur nebenbei abgehakt werden. Diese Erkenntnis wird sich in diesem Jahr in vielen Unternehmen, notfalls von oben verordnet, durchsetzen. Die EU führt in diesem Jahr schärfere Regulierungsmaßnahmen ein. In wenigen Monaten werden die Richtlinie zur Gewährleistung einer hohen Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-Richtlinie, zum 9. Mai 2018) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, zum 25. Mai 2018) gültig sein. Die geforderte Compliance zu den neuen EU-Anforderungen lässt sich nur mittels geeigneter, zeitgemäßer Technik und passender Prozesse erreichen. Betroffene Unternehmen werden spätestens jetzt ihre Sicherheitsstrategie prüfen und gegebenenfalls neu ausrichten müssen.

Quelle: Steigende Cyberrisiken und fehlende Ressourcen | Security-Insider.de