Firewall, Virenscanner & Co. sind nicht genug: Das Netzwerk steht bei IoT- Sicherheit in der Pflicht

Immer mehr Unternehmen setzen IoT-fähige Geräte ein. Im Digitalisierungsrausch vergessen sie dabei häufig die Sicherheit. Sensoren und IoT-Anwendungen selbst können diese nicht gewährleisten. Das einzige, was derzeit hilft: ein widerstandsfähiges, schützendes Netzwerk.

IoT-Geräte selbst können Sicherheit nicht

Das Mirai-Botnetz hat es gezeigt: das Internet of Things hat auch seine Schattenseiten. Die untereinander vernetzten Geräte, egal ob Sensoren oder Aktoren, lassen sich leicht über das sie verbindende IP-Protokoll versklaven und zweckentfremden. Das Mirai-Botnet konnte vor gut einem Jahr mehrere Hunderttausend Geräte kapern und den bislang größten DDoS-Sturm über das Web bringen.

Insgesamt generierten die Geräte 623 Gbit/s an Traffic, der bestimmte Webseiten überflutete und lahmlegte. Kaum ein Jahr später rollt schon wieder die nächste Mirai-Welle an, Reaper oder IoTroop genannt. Sie nutzt die Schwachstellen in IoT-Soft- und Hardware aus und hat schon über eine Million Infektionen verursacht.

Quelle: Das Netzwerk steht bei IoT- Sicherheit in der Pflicht