Behörden ignorieren Sicherheitsbedenken gegenüber Windows 10

Deutsche Behörden kaufen fleißig Software bei Microsoft. Dabei gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken, die das US-Unternehmen wohl immer noch nicht ausräumen konnte. Unklar ist etwa, welche Daten an den Konzern fließen.

Verdeckte Karten bei Microsoft

Zwar kaufen Bund, Länder und Gemeinden Betriebssysteme und Office-Programme mehrheitlich von Microsoft, erhebliche Sicherheitsbedenken sind aber bislang nicht ausgeräumt worden. Das haben Recherchen von c’t, dem RBB und dem Journalistenteam Investigate Europe ergeben. Hintergrund ist ein Rahmenvertrag, den das Bundesinnenministerium 2015 zur Beschaffung von Microsoft-Produkten mit dem US-Konzern aushandelte. Davor hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aber einen Forderungskatalog an Microsoft formuliert. Inwieweit dieser auch durchgesetzt wurde, ist immer noch unklar.

Quelle: Behörden ignorieren Sicherheitsbedenken gegenüber Windows 10 | heise online