Piraten-Sicherheitskonferenz: „Das Internet steht am Scheideweg“

Abseits der Münchner Sicherheitskonferenz luden europäische Piratenparteien zur alternativen Sicherheitskonferenz, um die Widerstandsfähigkeit von technischen und politischen Systemen zu diskutieren.

Grenzzäune im Internet

Das in westlichen Demokratien geborene Internet stehe am Scheideweg, erklärte die Sicherheitsforscherin Chris Demchak vom US Naval War College den Piraten bei ihrer diesjährigen Sicherheitskonferenz in München. Das fest in die Wirtschaftsprozesse integrierte Netz habe unter anderem dazu geführt, dass 1 bis 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Datenverluste einkalkuliert werden müssten. Militärisch gesehen erlaube das Internet billige, verdeckte und verschleierte Angriffe. Alle IT-Sicherheitsmaßnahmen reichten nicht aus, um die von Regierungen oder transnationalen kriminellen Akteuren gestarteten Cyberattacken vollständig abzuwehren.

Quelle: Piraten-Sicherheitskonferenz: „Das Internet steht am Scheideweg“ | heise online