Smart-Home-Sicherheit: Wer haftet, wenn mein Kühlschrank gehackt wird?

Immer mehr Menschen nutzen Smart-Home-Produkte, um ihren Alltag zu Hause leichter und komfortabler zu gestalten: Sei es die Heizung via Smartphone zu steuern oder Musik per Sprachbefehl abzuspielen.

Zwingende Voraussetzung ist dafür der Zugang zum hauseigenen Netzwerk und somit zum World Wide Web. Anders als bei klassischen IT-Produkten war jedoch für die meisten Hersteller bisher die Funktionalität ihrer Smart-Home-Produkte wichtiger, als diese vor Hackerangriffen zu schützen.

Das kann weitreichende Folgen haben, wie das folgende Beispiel zeigt: Ein Haus ist mit einem Sicherheitssystem mit Internetzugang ausgestattet. Darüber kann auch die Haustür geöffnet werden. Bei einem Hacker-Angriff dient den Kriminellen der Kühlschrank, der neben weiteren Smart-Home-Produkten in das hauseigene Netzwerk eingebunden ist, als Angriffspunkt. Den Hackern ist es nun möglich, die Haustür zu öffnen und Wertgegenstände zu entwenden.

Es stellt sich die spannende Frage: Wer haftet für den Schaden, der durch IT-Sicherheitslücken von Smart-Home-Produkten entsteht?

Quelle: Smart-Home-Sicherheit: Wer haftet, wenn mein Kühlschrank gehackt wird? – computerwoche.de