Internationale Studie von Sophos: Ransomware trifft 2017 jedes zweite Unternehmen

Ransomware ist eine der Hauptbedrohungen für die IT-Sicherheit in Unternehmen. Das zeigte eine von Sophos beauftragte Befragung unter 2.700 IT-Entscheidern in zehn Ländern. 54 Prozent aller befragten Unternehmen sahen sich 2017 Attacken durch Erpressungssoftware ausgesetzt – und dies im Durchschnitt sogar zweifach. Der durchschnittliche Schaden belief sich dabei auf gut 107.000 Euro.

Ransomware schlägt mehrfach zu

Ransomware ist eine Schlüsselbedrohung für die Unternehmenssicherheit: Indien weist dabei mit 67 Prozent den höchsten Infektionsgrad auf. Es folgen Mexiko (65 Prozent) und die USA (60 Prozent). Deutschland rangiert auf Platz 6 mit 51 Prozent. Japan bildet das Schlusslicht mit 41 Prozent. Unternehmen zahlten einen hohen Preis für die Ransomware-Angriffe: im Durchschnitt beliefen sich die Schadenskosten auf rund 107.000 Euro. Der genaue Blick auf Deutschland zeigt, dass 63 Prozent einen Schaden zwischen 11.200 und 282.000 Euro erlitten. Die meisten, nämlich 26 Prozent, bezifferten ihre Kosten auf zwischen 56.000 und 112.000 Euro. Bemerkenswert: Im Gegensatz zu Frankreich und dem Vereinigten Königreich, wo auch Beträge im vierstelligen Bereich anfielen, kam in Deutschland kein Unternehmen mit einem Geldwert unter 11.200 Euro davon.

Quelle: Ransomware trifft 2017 jedes zweite Unternehmen | Security-Insider.de