Olympische Spiele: Cyberattacke ging möglicherweise von Russland aus

Rache soll das Motiv für den Angriff auf die Übertragungs-Server bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele gewesen sein. Nicht wie vermutet Nordkorea, sondern der russische Geheimdienst soll hinter dem Angriff stecken.

Der Cyberangriff auf Olympia-Server zur Übertragung der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele und zur Ausgabe von Besuchertickets soll vom russischen Geheimdienst Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije (GRU) initiiert worden sein. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf zwei ungenannte US-Geheimdienstmitarbeiter.

Demnach sollen die Angreifer die eigene Identität verschleiert und als „False-Flag“-Operation Nordkorea zugeschoben haben. Eine offizielle Stellungnahme des US-Geheimdienstes gibt es dazu bisher nicht. Allerdings hätten auch mehrere private Sicherheitsunternehmen Russland als Ausgangspunkt für den Angriff ausgemacht.

Quelle: Olympische Spiele: Cyberattacke ging möglicherweise von Russland aus | heise online