Streit über internationalen Datenzugriff der USA: Microsoft hat schlechte Karten

Microsoft wehrt sich dagegen, für die US-Regierung Daten aus der EU in die USA holen und preisgeben zu müssen. Am Dienstag wurde darüber vor dem US-Höchstgericht verhandelt. Laut US-Regierung hat sich noch kein Land beschwert.

Der Showdown eines seit 2013 währenden Kampfes ist am Dienstag vor dem US-Höchstgericht Supreme Court (SCOTUS) über die Bühne gegangen: Microsoft wehrte sich noch einmal gegen die Praxis der US-Behörden, sich private Daten aus anderen Ländern frei Haus geben zu lassen. Die US-Regierung hielt dagegen: Wir machen das schon immer so, und keine ausländische Regierung hat sich je beschwert. Ein Urteil könnte im Juni ergehen – oder auch nie. In beiden Fällen stehen die Aktien schlecht für Kunden Microsofts und anderer US-Provider.

Quelle: Streit über internationalen Datenzugriff der USA: Microsoft hat schlechte Karten | heise online