Security bei Google Home, Amazon Echo & Co.: Wie Smart Speaker Hacker einladen

Smart Speaker wie Google Home oder Amazons Echo erobern nach und nach die deutschen Haushalte. Sie läuten pünktlich den Arbeitstag ein, spielen Musik ab und erledigen Online-Einkäufe. 11,7 Prozent der deutschen Haushalte sind laut Einschätzung des Statista Digital Market Outlooks sogenannte Smart Homes. Damit sind Haushalte gemeint, in denen eine oder mehrere Smart-Home-Lösungen zum Einsatz kommen.

So hilfreich Smart Speaker auch sein können – die schiere Menge an persönlichen und vertraulichen Daten, die darauf gespeichert sind, sowie die allgemein wachsende Beliebtheit von Smart-Home-Geräten machen die smarten Lautsprecher zu einem verlockenden Ziel für kriminelle Hacker.

Daher ist es auch lediglich eine Frage der Zeit, bis die Smart Speaker zur Zielscheibe (zumindest) zweifelhafter Absichten werden. Die Werkseinstellungen stellen in der Regel eine schlechte Absicherung dar, da sie auf Komfort ausgelegt sind – und zwar ab dem Moment der Ankunft beim Besitzer: Die Ersteinrichtung dauert nur wenige Minuten. Das mag der Bequemlichkeit dienen, stellt aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wie man einen Smart Speaker einrichtet und welchen Handlungsspielraum man ihm gibt, ist an dieser Stelle entscheidend. Viele Nutzer denken vermutlich gar nicht erst darüber nach, die Werkseinstellungen zu verändern – entweder, weil sie sich der Sicherheitsrisiken nicht bewusst sind oder weil sie sich darauf verlassen, dass das Gerät natürlicherweise vom Hersteller mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet wurde.

Quelle: Security bei Google Home, Amazon Echo & Co.: Wie Smart Speaker Hacker einladen – computerwoche.de