„Hack Back“: Warum Zurückhacken keine gute Idee ist

Nach Bekanntwerden des Angriffs auf das deutsche Regierungsnetzwerk dauerte es nicht lange, bis die Idee vom „Hack Back“ wieder aus der Schublade gekramt wurde.

In Krisenzeiten wird eben gerne auf alte Ideen zurückgegriffen, manchmal sind diese gut („Warum nehmen wir eigentlich nicht wieder Jupp Heynckes als Trainer?“), manchmal schlecht. Wie in diesem Fall. Selbstverständlich wurde sogleich darauf hingewiesen, dass die derzeitige Gesetzeslage „Hack Backs“ – also Cyber-Gegenangriffe – nicht erlaube. Die Diskussion, die rechtlichen Grundlagen hierfür zu ändern, ist jedoch wieder in Gang gesetzt.

Dabei ist die Debatte nicht nur in Deutschland aktuell: So haben im letzten Oktober die US-Abgeordneten Tom Graves und Kyrsten Sinema einen Gesetzentwurf (den Active Cyber Defense Certainty Act) eingebracht, der die „aktive Verteidigung“ (der Euphemismus für Gegenangriff) von IT-Systemen ermöglichen soll.

Quelle: „Hack Back“: Warum Zurückhacken keine gute Idee ist | Computerwoche.de