Microsoft Security Intelligence Report Nr. 23: Microsoft scannt Milliarden Mails, Geräte und Webseiten auf Bedrohungen

Der 23. Microsoft Security Intelligence Report (SIR) zeigt, dass Cyberkriminelle zunehmend nach einfachen Wegen für ihre Angriffe suchen. Phishing war im zweiten Halbjahr 2017 die häufigste Bedrohung in der E-Mail-Kommunikation über Office 365. Aufwändigere Methoden wie das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen, etwa über Trojaner, fallen dagegen kaum ins Gewicht.

Der 23. Microsoft Security Intelligence Report (SIR) basiert auf zwischen Februar 2017 und Januar 2018 erhobenen Daten aus Unternehmensnetzwerken und Cloud-Diensten, darunter Windows, Bing, Office 365 und Azure. Für seine Analysen scannt Microsoft monatlich rund 400 Milliarden E-Mails, verarbeitet 450 Milliarden Authentifizierungen und analysiert rund 18 Milliarden Webseiten sowie mehr als 1,2 Milliarden Geräte nach potenziellen Bedrohungen und Angriffsversuchen. Bei der Auswertung werden nur solche Computer berücksichtigt, die Sicherheitslösungen von Microsoft zur Echtzeit-Überwachung nutzen und deren Administratoren oder Benutzer sich für die Bereitstellung von Daten an Microsoft einverstanden erklärt haben. Zu jedem der im SIR beschriebenen Bedrohungsszenarien liefert der Report auch Tipps und Hinweise, wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann und welche Microsoft-Technologien sowie Sicherheitsprodukte von Microsoft-Partnern dabei helfen.

Quelle: Microsoft scannt Milliarden Mails, Geräte und Webseiten auf Bedrohungen | Security-Insider.de