Symantec Internet Security Threat Report 23: Crypto-Mining-Malware wird zur massiven Bedrohung

Cyberkriminelle haben im vergangenen Jahr das Cryptojacking, also das infizieren von Systemen mit Krypto-Mining-Malware, für sich entdeckt und sich damit eine neue, hoch lukrative Einnahmequelle neben dem zunehmend überteuerten und überlaufenen Ransomware-Markt erschlossen. Das geht aus dem 23. Symantec Internet Security Threat Report (ISTR) hervor.

Im vergangenen Jahr ist der Wert von Kryptowährungen extrem angestiegen. Dies hat einen wahren Cryptojacking-Goldrausch ausgelöst, bei dem Cyberkriminelle versuchen, aus diesem volatilen Markt Kapital zu schlagen. Cyberkriminelle stehlen dabei Rechenleistung bzw. Cloud-CPU-Auslastung von Endverbrauchern und Unternehmen, um Kryptowährungen zu schürfen. Die Eintrittsbarriere ist dabei äußerst niedrig, häufig braucht es nur ein paar Zeilen Code, um operieren zu können. Die Aktivitäten der Münzschürfer können Geräte merklich verlangsamen, Batterien überhitzen und Geräte in Einzelfällen sogar ganz unbrauchbar machen. Unternehmen laufen Gefahr, dass Münzschürfer ihre Firmennetzwerke stilllegen und durch eine hohe Auslastung ihrer Cloud-Ressourcen Zusatzkosten verursachen.

Quelle: Crypto-Mining-Malware wird zur massiven Bedrohung | Security-Insider.de