Angriff auf Regierungsnetzwerk: Sicherheitsexperten kennen Vorgehen russischer Hacker

Der Angriff auf das deutsche Regierungsnetzwerk war gezielt, die Methode aufwendig und teuer. Offenbar gelangten die Hacker über einen Außenamtsmitarbeiter ins System.

Mithilfe von Computerviren schaffte es eine mutmaßlich russische Hackergruppe namens Snake, in das Netzwerk der Bundesregierung einzudringen. Der Fall wurde Anfang März bekannt. Nun haben Sicherheitsexperten laut Süddeutscher Zeitung ergründet, wie es dazu kommen konnte: Sie haben den „patient zero“ ausfindig gemacht – den Infizierten, mit dem alles begann. Es ist demnach ein Mitarbeiter vom Auswärtigen Amt.

Die Eindringlinge nutzten demnach einen ungewöhnlichen Trick. Zunächst suchten sie die schwächste Stelle im Regierungsnetz. Das waren zwei Bildungseinrichtungen: die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung. Deren Intranet können […]

Quelle: Angriff auf Regierungsnetzwerk: Sicherheitsexperten kennen Vorgehen russischer Hacker | ZEIT ONLINE