Cyber-Sicherheitspolitik: Fünf Prozent Zero-Day-Lücken für staatliche Überwachung von Kriminellen

„Hält der Staat Schwachstellen zurück und nutzt er sie aus, um selbst zu hacken?“, hieß eine Frage auf einer Konferenz in Berlin. Sie wurde auch beantwortet.

Welche Cyber-Waffen darf ein Staat einsetzen, ohne die Cyber-Sicherheit von Bürgern, Staat und Wirtschaft zu gefährden. Wie sieht ein staatliches Schwachstellenmanagement aus? Das waren Fragen, die am Mittwoch in Berlin auf einer Tagung der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Stiftung Neue Verantwortung in Berlin diskutiert wurden.

„Hält der Staat Schwachstellen zurück und nutzt er sie aus, um selbst zu hacken?“, fragte Karl-Heinz Kamp, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, gleich zu Beginn der Tagung. Die Antwort gab Andreas Könen, Abteilungsleiter Cyber- und IT-Sicherheit im Bundesinnenministerium: „Heute werden keine Schwachstellen genutzt, weil es den Entwicklungs-/Beschaffungs-Prozess noch nicht gibt. Diesen Prozess haben wir erst jetzt in Gang gesetzt“, erklärte […]

Quelle: Cyber-Sicherheitspolitik: Fünf Prozent Zero-Day-Lücken für staatliche Überwachung von Kriminellen | heise online