Analyse: EU gegen Kaspersky – Es geht um Politik, nicht Fakten

Das Europäische Parlament stuft Software von Kaspersky als „böswillig“ ein. Begründet wird das nicht: es handelt sich offenbar um eine politische Aktion.

Als „böswillig“ oder „bösartig“ (englisch „malicious“) bezeichnet man typischerweise Schad-Software (Malware), die etwa zum Ziel hat, den Anwender auszuspionieren. Man sollte annehmen, dass das Europäische Parlament bei der Einstufung der Sicherheitssoftware von Kaspersky in diese Schublade die eigene Sicherheitsbehörde, die ENISA hinzuzieht. Doch Fehlanzeige: Udo Helmbrecht, Chef der europäischen Sicherheitsbehörde ENISA erklärte gegenüber heise Security lapidar, dass dies eine politische Diskussion sei, an der sich seine Behörde nicht beteilige. Auf unsere Anfragen beim BSI kamen ebenfalls keine Fakten, die die Einstufung rechtfertigen könnten […]

Quelle: Analyse: EU gegen Kaspersky – Es geht um Politik, nicht Fakten | heise Security