BSI-Lagebericht: Die bösen Hacker und das fliegende Einhorn

Die Zahlen klingen dramatisch: 800 Millionen Schadprogramme im Umlauf, 390.000 neue Varianten pro Tag, 16 Millionen Warnmails verschickt. Wer den Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) liest, möchte am liebsten seinen Computer für alle Zeiten ausschalten. Regierung, Bundestag, Wirtschaft, Bürger: Alle sind durch Gefahren über das Internet bedroht. Die Forderungen scheinen daher nachvollziehbar: Endlich zurückschlagen gegen die bösen Hacker und eine möglichst große IT-Sicherheitsbehörde dagegen aufbauen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nutzte die Vorstellung des Berichts am Donnerstag in Berlin, um sich ein weiteres Mal für die Möglichkeiten zum digitalen Gegenangriff einzusetzen. Erst vor kurzem hatte er sich als entschiedener Verfechter des sogenannten Hackbacks gezeigt. Die neu gegründete Agentur für Innovationen in der Cybersicherheit soll solche Fähigkeiten fördern.

Quelle: BSI-Lagebericht: Die bösen Hacker und das fliegende Einhorn – Golem.de