Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.

Ein seit jeher wichtiger und oft schlecht verstandener Teil des PGP-Ökosystems sind die Schlüsselserver oder Keyserver. Dort kann jeder seinen öffentlichen PGP-Schlüssel hochladen und ihn damit anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Auch kann er die Schlüssel anderer Nutzer signieren und die an einen öffentlichen Schlüssel angehängten Signaturen ebenfalls hochladen. Die Keyserver werden mit einer Software namens SKS betrieben und von zahlreichen Freiwilligen zur Verfügung gestellt. Zuletzt gab es einige Angriffe gegen einzelne Schlüssel auf den Keyservern, die schon lange bekannte Schwachpunkte ausnutzen […]

Quelle: Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver | Golem.de