Das war’s mit IPv4-Adressen in Europa

Es gibt keine frischen IPv4-Adressen in Europa mehr. Adressverwalter RIPE hofft, noch ein paar Krümel recyceln zu können, aber nur an Neuankömmlinge.

„Uns sind die IPv4-Adressen ausgegangen“, teilt die europäische IP-Adressverwaltung Réseaux IP Européens (RIPE) mit. Montagnachmittag wurde das letzte /22-Häppchen (1024 Adressen) zugeteilt. Nun ist das europäische Reservoir an IPv4-Adressen erschöpft. RIPE fordert mehr Engagement bei der Einführung von IPv6.

„Ohne umfassenden Einsatz von IPv6 riskieren wir in eine Zukunft zu steuern, in der das Wachstum des Internet unnötig begrenzt ist“, schreibt RIPE, „Nicht durch einen Mangel fähiger Netzwerker, technischer Ausrüstung oder Investitionen, sondern durch einen Mangel an Netzwerkadressen. Es gibt noch viel zu tun, und wir rufen alle Teilhaber auf, ihre Rolle bei der Unterstützung der Einführung von IPv6 zu spielen.“ […]

Quelle: Das war’s mit IPv4-Adressen in Europa | heise online