Millionenschäden: Die Kosten eines Datenlecks

Cyberkriminelle haben es häufig auf lukrative Daten abgesehen – mit oft beträchtlichem finanziellem Schaden für das gehackte Unternehmen: In Deutschland kostet ein Datenverstoß eine Organisation durchschnittlich umgerechnet 4,32 Mio. Euro (4,78 Mio. US-Dollar), so das Ergebnis des aktuellen Cost of a Data Breach Report des Ponemon Institute und IBM.

Deutschland besetzt damit Platz 3 nach den USA (8,19 Mio. US-Dollar) und dem Mittleren Osten (5,97 Mio. US-Dollar). Der globale Durchschnitt liegt bei 3,92 Mio. US-Dollar.

Der Report befragte weltweit 507 Unternehmen aus 17 Branchen und untersuchte unter anderem, wie durch Abwehrmaßnahmen die Kosten eines Datenlecks reduziert werden können. Beispielsweise trugen Unternehmen, die Security-Automation-Technologien eingesetzt hatten, nur etwa die Hälfte der Kosten einer Datensicherheitsverletzung, verglichen mit Unternehmen, die diese Technologien nicht eingesetzt hatten. Eine umfassende Data Security-Strategie ist für jedes Unternehmen deshalb heutzutage unumgänglich, um finanzielle Schäden durch Datenlecks einzudämmen.

Quelle: Millionenschäden: Die Kosten eines Datenlecks – it-daily.net