Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der IT-Sicherheit

Laut des Data Breach Investigations Report (DBIR) 2019 von Verizon haben Organisationen bei 56 Prozent der Verstöße im Jahr 2018 mindestens einige Monate gebraucht, bis die Lecks entdeckt wurden. Dieser Zeitrahmen ist mehr als ausreichend, damit sich Angreifer seitlich über die Systeme bewegen und erheblichen Schaden anrichten können. Der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro wurde beispielsweise im März 2019 von der LockerGoga-Ransomware getroffen, die die Mitarbeiter am Zugriff auf die Produktionssysteme des Unternehmens hinderte.

Im Januar 2019 erlitt Deutschland eine Sicherheitsverletzung, als persönliche Daten und Dokumente von Hunderten von deutschen Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel – online veröffentlicht wurden. Im August 2019, informierte Mastercard dann die deutschen Datenschutzbehörden über einen Verstoß, der die personenbezogenen Daten von 90.000 deutschen und belgischen Kunden gefährdete.

Cyber-Angriffe werden immer komplexer, so dass selbst technologiebasierte Cyber-Sicherheitspraktiken nicht ausreichen. Darüber hinaus müssen Unternehmen massive Mengen an Vorfallsdaten, fehlerhaften oder doppelten Datensätzen, eine Vielzahl von Malware-Mustern über Tausende von Protokollen bewältigen. Dies kann Sicherheitsanalysten schnell überwältigen. Infolgedessen haben Unternehmen heutzutage eine deutlich höhere Zahl an Schwachstellen als in der Vergangenheit.

Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen Methoden für Cyber-Security-Tracking. Sie tragen nicht nur dazu bei, Anomalien schneller zu entdecken, sondern auch Risikobereiche vorherzusagen und so einen robusten Cybersicherheitsplan zu untermauern.

Quelle: Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der IT-Sicherheit | www.security-insider.de