Cyberkriminalität in Deutschland

Wer sich dabei dem Gedanken hingibt, dass Cyberkriminalität nur große Unternehmen betreffen würde, ist auf dem Holzweg. Denn jeder Computer, jedes Notebook, jedes Handy und jedes andere internetfähige Gerät kann von Cyberkriminalität betroffen sein. Daher gilt es so gute Sicherheitsvorkehrungen wie möglich zu treffen und mit den entsprechenden Sicherungssoftwarelösungen immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Nicht umsonst hat die Kommission für Anlagensicherheit (KAS) mit dem Merkblatt KAS 44 klare Leitlinien zum bestmöglichen Schutz von industriellen Anlagen vor Cyberkriminalität aufgelegt. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um Software- oder Hardwarelösungen, sondern in erster Linie um Verhaltens- und Verfahrensrichtlinien, die dabei helfen, Cyberattacken zu vermeiden und von vorn herein abzuwenden.

Doch natürlich müssen nicht nur industrielle Anlagen vor Cyberkriminalität geschützt werden. Auch die Rechnersysteme großer Firmen, Datenbanken von Online Händlern, Computer kleiner Unternehmen, Maschinen und hochwertige Computer in Arztpraxen und Krankenhäuser und viele weitere technische Geräte bedürfen des Schutzes vor einem illegalen Eingriff von außen.

Dass neben der Notwendigkeit, aus technischer Sicht immer auf dem neuesten Stand zu sein auch der Fachkräftemangel in Sachen IT Security Experten ein großes Problem darstellt, ist längst kein Geheimnis mehr. Umso wichtiger ist es, rund um den Aufbau einer schlagkräftigen Security Abteilung herum alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um Schäden durch Cyberkriminalität so gering wie möglich zu halten.

Quelle: Cyberkriminalität in Deutschland | www.security-insider.de