Mehrere Hochleistungsrechenzentren in Europa angegriffen

Gleich mehrere Hochleistungsrechenzentren haben in den vergangenen Tagen den Zugriff auf ihre Rechenkapazitäten gestoppt mit dem Hinweis auf „Sicherheitsprobleme“. Die Betreiber des Hochleistungsrechenzentrums Archer im schottischen Edinburgh gehen von einem Angriff auf Forschungszentren quer durch Europa aus. Sie haben nach eigenen Angaben das National Cybersecurity Center eingeschaltet, den defensiven Arm des britischen Geheimdienstes GCHQ.

Zugriffe auf alle Instanzen am Hochleistungsrechenzentrum in Garching wurden „geschlossen wegen eines Sicherheitsvorfalls“, meldet das Leibniz Supercomputing Center; der Hochleistungsrechner Hawk am Stuttgarter Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) sei „abgeschaltet wegen eines Sicherheitsvorfalls“. Auch am Rechenzentrum in Jülich ist laut den Statusmeldungen mit Jureca eine von drei Instanzen derzeit „under maintenance“.

Quelle: Mehrere Hochleistungsrechenzentren in Europa angegriffen | heise online