Apple: Server-Fehler legt zahlreiche Macs lahm

Am späten Donnerstag kam es bei zahlreichen Mac-Nutzern zu einem schwerwiegenden Problem: Apps wollten nicht mehr laden und starten oder agierten unendlich langsam. Selbst Neustarts halfen nichts, weil dann wiederum Programme, die normalerweise im Hintergrund laufen, nicht korrekt starten wollten. Betroffen waren alle aktuellen Betriebssysteme, also auch ältere wie macOS 10.14 und 10.15 (Mojave und Catalina). Mancher glaubte schon, der Rechner oder dessen SSD sei hinüber. Doch merkwürdigerweise legte sich das unschöne Verhalten, sobald man den Mac vom Netz trennte, also etwa die WLAN-Unterstützung abschaltete.

Wie Entwickler und Hacker jedoch schnell auf Twitter und anderen Plattformen zusammentrugen, handelte es sich keineswegs um ein Hardware-Problem. Stattdessen streikte ein bestimmter Server bei Apple, der zur Signaturüberprüfung dient. Der Daemon trustd, der Apples OCSP-Server (Online Certificate Status Protocol) abfragt, bekam offenbar keine Antwort.

Quelle: Apple: Server-Fehler legt zahlreiche Macs lahm | heise online