Mehr als 245.000 Windows-Systeme weiterhin anfällig für BlueKeep-RDP-Lücke

Rund 18 Monate nach der Offenlegung der als BlueKeep bezeichneten kritischen Sicherheitslücke im Remote Desktop Protocol von Windows sind weltweit noch mehr als 245.000 Windows-Systeme ungepatcht. Das geht aus einer Untersuchung des Sicherheitsforschers Jan Kopriva vom SANS Internet Storm Center hervor. Damit ist noch rund ein Viertel der 950.000 Systeme angreifbar, die bei einem ersten Scan im Mai 2019 als anfällig ermittelt wurden.

Der Forscher fand aber auch heraus, dass sich auch die SMBGhost genannte Schwachstelle im Protokoll Server Message Block v3 (SMB), die Bestandteil aller aktuellen Windows-Versionen ist, weiterhin auf mehr als 103.000 Windows-Systemen ausgenutzt wurden kann. Für sie liegt seit März 2020 ein Patch vor.

Beide Schwachstellen erlauben es Unbefugten, ein Windows-System aus der Ferne zu steuern. Sie zählen zu den schwerwiegendsten Sicherheitslücken, die in den vergangenen Jahren in Windows entdeckt wurden.

Quelle: Mehr als 245.000 Windows-Systeme weiterhin anfällig für BlueKeep-RDP-Lücke | ZDNet.de