„Tschüss Emotet“: Malware deinstalliert sich selbst

Bei einem koordinierten Schlag gegen die Cybercrime-Bande beschlagnahmten die Behörden im Januar deren Server und lieferten anschließend nur noch harmlose Updates aus. Am gestrigen 25. April deinstallierten sich die noch aktiven Emotet-Trojaner still und leise. Bislang haben wir keine Meldungen entdeckt, dass es dabei zu Problemen gekommen wäre.

Emotet galt lange Zeit als der „König der Schad-Software“. Mit seinem Dynamit-Phishing schaffte er es in viele Firmen-Netze – auch Heise hat es so erwischt. Im Nachgang kam dann häufig weitere Schad-Software auf die infizierten Systeme und schlussendlich wurden dann Daten verschlüsselt. Für den Schlüssel zu den für viele Firmen überlebenswichtigen Daten forderten die Erpresser Lösegeld in häufig 5- bis 6-stelliger Höhe.

Quelle: „Tschüss Emotet“: Malware deinstalliert sich selbst | heise online