Colonial Pipeline: FBI beschlagnahmt Großteil des Lösegeldes

75 Bitcoin Lösegeld hat der US-Pipelinebetreiber Colonial Pipeline im Mai an europäische Verbrecher gezahlt, die IT-Systeme der Firma mit einem Erpressungstrojaner verschlüsselt hatten. Nun hat das FBI 63,7 Bitcoin des Lösegeldes wieder sichergestellt. Aufgrund des stak gefallenen Bitcoin-Kurses ist das trotzdem ein Millionenverlust für Colonial Pipeline.

IT-Systeme der Verwaltung Colonial Pipelines waren am 7. Mai gehackt worden. Daraufhin legte die Firma ihre gleichnamige Pipeline still, vermutlich um sich den Aufwand manueller Abrechnungen zu ersparen. Die Stilllegung führte zu höheren Benzinpreisen in den USA und leeren Tankstellen an der Ostküste. Normalerweise liefert die Colonial Pipeline nach eigenen Angaben etwa 45 Prozent der an der Ostküste verbrauchten Kraftstoffe.

Quelle: Colonial Pipeline: FBI beschlagnahmt Großteil des Lösegeldes | heise online