Nach dem Angriff ist vor dem Angriff

In den vergangenen Wochen erbeuteten Cyberkriminelle bei erfolgreichen Ransomware-Attacken in den USA mehrere Millionen Dollar. Die Angriffe gegen den Fleischproduzenten JBS und den Energieversorger Colonial Pipeline richteten sich gegen kritische Infrastrukturen (KRITIS). Beide Fälle zeigen, dass die Attacken immer perfider und gezielter ablaufen. Der mögliche Schaden betrifft nicht mehr nur die Unternehmen selbst. Immerhin liefert die Colonial Pipeline 45 Prozent des Kraftstoffes an der Ostküste der USA, was auch auf die Gesellschaft einen immensen Einfluss hat. Und JBS ist eine der größten Fleischproduzenten und damit essenziell für die Nahrungsversorgung weltweit.

Nun gelang es dem FBI immerhin, einen Teil des erpressten Lösegelds zu beschlagnahmen, das Colonial Pipeline an die Kriminellen zahlte. Es ist ein großer Erfolg, dass der Löwenanteil der Beute durch die Bemühungen des FBI wieder zurückgeholt werden konnte. Unternehmen sollten aber darauf gefasst sein, dass Hacker nun ihre Strategien als Reaktion darauf weiterentwickeln.

Quelle: Nach dem Angriff ist vor dem Angriff | ZDNet.de