Mit staatlicher Unterstützung: Iranische Hacker setzen auf Ransomware

Microsoft hat die Aktivitäten von sechs iranischen Hackergruppen analysiert, die hinter Wellen von Ransomware-Angriffen stecken, die seit September 2020 alle sechs bis acht Wochen auftreten. Russland wird oft als die Heimat der größten cyberkriminellen Ransomware-Bedrohungen angesehen, aber auch staatlich gesponserte Angreifer aus Nordkorea und dem Iran haben ein wachsendes Interesse an Ransomware gezeigt.

Laut Microsoft nutzen iranische Hackergruppen Ransomware, um entweder Geld einzutreiben oder ihre Ziele zu stören. Sie seien „geduldig und hartnäckig“, während sie sich mit ihren Zielen beschäftigten – obwohl sie auch aggressive Brute-Force-Angriffe einsetzten, so Microsoft.

Die konsequenteste der sechs iranischen Bedrohungsgruppen ist eine, die Microsoft als Phosphorus bezeichnet (APT35). Microsoft spielte in den letzten zwei Jahren mit dieser Gruppe Katz und Maus. Ursprünglich war die Gruppe demnach für Cyberspionage bekannt. Inzwischen soll sie Ransomware in die Netzwerke ihrer Ziele einschleusen und zur Verschlüsselung von Dateien ihrer Opfer die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker einsetzen.

Quelle: „Mit staatlicher Unterstützung: Iranische Hacker setzen auf Ransomware | ZDNet.de