Sicherheitsupdates: Angreifer könnten Netgear-Router über Root-Lücke attackieren

Wer Netzwerkhardware von Netgear besitzt, sollte die Firmware auf Aktualität prüfen. Unter bestimmten Umständen könnten Angreifer Extender, Modems und Router attackieren und eigenen Code mit Root-Rechten ausführen. Der Hersteller rät zu einem zügigen Update.

Das klingt erst mal nach einer kritischen Einstufung. Da ein Angreifer der Warnmeldung von Netgear zufolge aber Netzwerkzugriff haben muss, ist die Sicherheitslücke (CVE-2021-34991) mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft.

Die Schwachstelle findet sich im UPnP-Service, der standardmäßig am TCP-Port 5000 lauscht. Hier könnte ein Angreifer aufgrund einer unzureichenden Überprüfung mit einer präparierten Anfrage einen Speicherfehler auslösen. Klappt das, sollen Angreifer Schadcode mit Root-Rechten ausführen können.

Quelle: Sicherheitsupdates: Angreifer könnten Netgear-Router über Root-Lücke attackieren | heise online